Gängige Praxis heutzutage ist, dass Produkte unterschiedlicher Hersteller in industriellen Automatisierungssystemen integriert werden. Dies wird durch offene Kommunikationsstandards wie PROFINET unterstützt und die dazugehörige Gerätezertifizierung gewährleistet. Mit jeder neuen Version der PROFINET-Spezifikation aktualisiert PI (PROFIBUS & PROFINET International) zeitnah auch die Zertifizierungstools und -prozesse. So weist die Qualität der auf dem Markt verfügbaren Produkte auch hinsichtlich der PROFINET-Schnittstelle von Beginn an einen hohen Standard auf. Die Zertifizierung für PROFINET V2.3 ist seit ca. einem halben Jahr verfügbar.
In der Zwischenzeit haben wichtige Lieferanten von PROFINET-Basistechnologie ihre Entwicklungen abgeschlossen und die Konformität der PROFINET-Schnittstellenfunktionen nach V2.3 von ihren Entwicklungstools in einer erfolgreich abgeschlossenen Zertifizierung belegt. Hierzu gehören Produkte von Innovasic, Hilscher und Siemens. Lösungen weiterer Anbieter befinden sich in der Zertifizierung.
Am Anfang der Kette bei der Umsetzung in Produkten steht die Entwicklung von Basistechnologie. Dies ist insbesondere auch bei Kommunikationsschnittstellen von Produkten der Fall. Bei PROFINET können Gerätehersteller für die Integration der umfangreichen PROFINET-Funktionen auf eine große Auswahl an möglichen Basistechnologielieferanten zugreifen, die zudem ein großes Angebotsspektrum abdecken. Dieses reicht von FW-Lösungen auf einem Standard-Ethernetcontroller über FPGAs bis hin zu spezialisierten PROFINET-ASCIs. Gerätehersteller, die Basistechnologien mit PROFINET-Zertifikat einsetzen, haben ein leichtes Spiel, ihre Produkte von Beginn an mit einer qualitativ hochwertigen PROFINET-Schnittstelle auf dem Markt anzubieten.
Leichtes Spiel für Gerätehersteller
Weber,

